Martin Schmid, 1927 in Tübingen geboren und aufgewachsen, war in den frühen Nachkriegsjahren mit seiner künstlerischen Arbeit ein wesentlicher Vertreter der Neuen Figuration. Seine Einflüsse bei der Entstehung dieser Stilrichtung waren prägend und die Eigenständigkeit seiner künstlerischen Position setzte, auch im Vergleich zu anderen prominenten Vertretern dieser Stilrichtung, nachhaltige Akzente.

Während Martin Schmid im Kunstbetrieb der Bundesrepublik in den Tübinger Jahren weniger Anerkennung fand, beeinflusste seine Lehrtätigkeit als Universitätszeichenlehrer der Eberhard-Karls Universität Tübingen (von 1970-92) im Zeicheninstitut der Universität Studenten und viele Künstler der Region und darüber hinaus.

Martin Schmids künstlerischer und kunsttheoretischer Nachlass wird von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit Archiv und Kultur des Landratsamtes Tübingen betreut und erhalten.